Warum Kürzungen bei Universitäten teuer werden können

01.06.2026

Die geplanten Einsparungen im Hochschulbereich könnten weitreichende Folgen für Österreichs Wissenschafts- und Innovationsstandort haben. In einem Gastkommentar im DerStandard warnt Univ.- Prof. Harald Fadinger (Institut für Volkswirtschaftslehre) vor den Auswirkungen der diskutierten Budgetkürzungen für die Universitäten.

Sollten die kolportierten Pläne der Bundesregierung umgesetzt werden, drohen den österreichischen Universitäten in der kommenden Leistungsvereinbarungsperiode 2028 - 2030 eine reale Kürzung von historischer Größenordnung. Besonders kritisch wären die Folgen für die Forschung: Der Aufbau exzellenter Forschungsgruppen, internationaler Kooperationen und wissenschaftlicher Expertise braucht viele Jahre, könnte durch Einsparungen jedoch innerhalb kurzer Zeit nachhaltig geschwächt werden.

Im Beitrag argumentiert Fadinger, dass Universitäten weit mehr seien als Bildungsinstitutionen. Forschung, Innovation und die Ausbildung hochqualifizierter Fachkräfte bilden eine zentrale Grundlage für wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit und gesellschaftlichen Wohlstand. Gerade im internationalen Wettbewerb um Talente und Spitzenforschung sendet ein Sparkurs an den Universitäten problematische Signale.

Warum Einsparungen im Hochschulbereich langfristig höhere Kosten verursachen könnten als kurzfristige Budgetentlastungen und weshalb Österreich Gefahr läuft, im internationalen Wettbewerb zurückzufallen, erläutert Fadinger im vollständigen Gastkommentar.

 

Den gesamten Beitrag lesen Sie im DerStandard